Gelbgold und Weißgold sind die für die Schmuckherstellung am häufigsten verwendeten Materialien, doch wie und warum unterscheiden sie sich? Beide sind echtes Gold. Sie unterscheiden sich jedoch im Aussehen und der Zusammensetzung, da der Legierung unterschiedliche Metalle beigemischt werden.
Warum schauen Gelb- und Weißgold verschieden aus?
Bei der Herstellung von Gelbgold werden dem reinen Gold Silber und Kupfer beigemischt, um dem Metall jene bekannte, klassisch satte gelbe Farbe zu verleihen. Reines Gold wird hingegen mit weißeren Metallen wie Nickel und Palladium legiert, um den kühlen, silbernen Farbton von Weißgold zu erzielen.
Weißgold wird zudem in der Regel mit Rhodium beschichtet, was ihm eine haltbare und glänzende Oberfläche verleiht. Diese Beschichtung ist einer der Gründe für die Beliebtheit in der Schmuckherstellung, da sie widerstandsfähiger gegen Abnutzung ist als viele andere Materialien. Die Rhodiumsbeschichtung kann jedoch mit der Zeit durch das Tragen Kratzer oder Abnutzungserscheinungen erhalten. Hierdurch können ältere Weißgoldschmuckstücke einen gelblichen Schimmer annehmen. Gelbgold hat keine entsprechende Beschichtung, sodass seine Farbe auch bei täglichem Tragen über lange Zeit erhalten bleibt.
Der Wert basiert auf der Reinheit, nicht auf der Farbe des Goldes
Viele denken vielleicht, dass das Aussehen von Gold auch seinen Wert beeinflusst, aber die Farbe spielt für den Wert keine Rolle. Der Wert von Gold hängt davon ab, wie viel reines Gold ein Gegenstand enthält. Der Preis für Gelb- und Weißgold basiert auf dem internationalen Marktpreis für Gold. Die Farbe hat keinerlei Einfluss darauf.
Beispielsweise ist 18-karätiges Weißgold genauso viel wert wie Gelbgold derselben Reinheit. Der Wert von Gold ändert sich nicht in Abhängigkeit von der Farbe und wird auch nicht durch Abnutzung, Farbveränderungen oder andere optische Mängel beeinflusst.
Was ist mit anderen Goldfarben?
Außer Gelb- und Weißgold sind weitere Goldvarianten möglich, indem dem Gold bei der Herstellung andere Metalle beigemischt werden. So erhalten beispielsweise Rot- und Roségold ihren roten Farbton durch die Beimischung von Kupfer zum Gold. Ein weiteres, viel selteneres Beispiel ist Grüngold, das anstelle von Kupfer mehr Silber und andere unedle Metalle enthält.
Sie können jede Art von Gold zu Gold Adam bringen. Die Farbe und das Aussehen spielt keine Rolle. Wir bewerten das Gold anhand seines Feingehalts und gehen bei Goldstücken jeder Farbe und Zusammensetzung mit derselben Präzision vor. Vereinbaren Sie einen persönlichen Termin und erfahren Sie den wahren Wert Ihres Schmucks.